Aktuell stampfe ich mit einem bekannten ein neues Projekt aus dem Boden. Uns ging es darum ein System zu entwickeln, in dem man Issues bearbeiten kann. Im Grunde gibt es all diese Systeme ja bereits nur eben nichts gescheites in unserer Lieblingsprogrammiersprache: PHP

Als Unterstützung nutzen wir, wie auch in einigen anderen Projekten, das Fat Free Framework, welches einiges an Arbeit erspart und schon etliche Features mit sich bringt.

Man benötigt am Ende nicht mehr als PHP 5.3 und einen Webserver, welcher die Funktionen von mod_rewrite unterstüzt, was so ziemlich bei allen der Fall ist. Desweiteren hat das System folgende Features:

  • Ticketsystem
  • Milestones
  • Projects
  • Timeline
  • Users
  • Localization

Weitere Infos, Downloads und der Code findet ihr im Github Repository

Die meisten Mac User kennen sicherlich Airfoil. Ein Tool, womit man Audio von jeglichen Programmen an die Airport / -Express senden kann. Das Ding ist praktisch und hat nur ein Delay von 2 Sekunden, was man in VLC sehr schnell und einfach ausgleichen kann. Nun schaut man einen Film o.ä. und was passiert nach 10 Minuten? Ein brutales Rauschen überlagert den Sound. Jetzt heißt es: blechen! Airfoil ist nämlich nur 10 Minuten kostenlos, danach müsste man es neustarten, was absolut nervig ist.

Nun habe ich eine abnormal umständliche aber funktionierende Lösung “entwickelt”, wie man eben doch Sound an die Airport senden kann und zwar Systemweit.

Pro:

  • es funktioniert!
  • Kostenlos
  • selbst gemacht

Contra:

  • unglaublich umständlich
  • völlig überladen
  • (noch) nichts für produktives arbeiten
  • Delay von ~13 Sekunden

Wir brauchen ein paar Tools, damit das alles soweit klappt, wie wir es haben wollen:

  1. SHOUTcast – ist unser Streaming Server
  2. BUTT – damit streamen wir es an unseren Server
  3. Soundflower – damit lenken wir den Sound um

SHOUTcast und Butt kann man laden, entpacken und starten. Soundflower muss installiert werden. Dies klingt sich als eine virtuelle Soundkarte in das Systemein und benötigt dadurch einen Neustart des Macs.

Zuerst starten wir SHOUTcast. Über die Console müsst ihr die sc_serv starten. Ihr werdet dann nach einer Config gefragt, nehmt einfach erst mal testweise die basic-Config. Im Grunde sollte hier nichts schief gehen.

Als nächstes startet ihr Butt. Dieses Programm kommt zwar mit einer grässligen Oberfläche daher, abes es funktioniert! Unter “Audio Device” wählt ihr Soundflower (2ch) aus. Unter Server fügt ihr einen neuen Hinzu. Adresse ist “localhosto” und Port, stellt ihr auf 8000. Passwort für die Basic Config ist “testing”. Es sollte am Ende so aussehen:

Save und weiter gehts an die Stream Infos. Wichtig ist hier Description, URL und Genre einzutragen. Ansonsten gabs Probleme mit dem Streamen. Hier kann man irgendwelche Daten eintragen. Auch hier, ziemlich unspannend ein Screen von meinen Einstellungen:

Bevor es nun losgehen kann, müsst ihr euren Systemsound auf Soundflower umlenken. Darum klickt ihr mit gedrückter alt-Taste auf euren Speaker in der Global Menubar (oder wie auch immer man sie nennen möchte) und wählt Soundflower aus.

Zu guter letzt müsst ihr den Stream zu iTunes hinzufügen. Die Adresse lautet im Normalfall: http://localhost/listen.pls. In iTunes müsst ihr nun als Speaker noch eure AirPort auswählen.

Jetzt solltet ihr nach ca. 13 Sekunden den Sound über eure Airport an die Speaker übertragen. Für mich war das praktisch, da remix.nin.com z.B. keine Streamingfunktion anbietet. Davon ab sind die CPU + Ram-Werte doch noch sehr überschaubar.

Ich habe heute einen recht interessanten Dienst gefunden. Dieser Dienst nennt sich DropPages und arbeitet mit Dropbox.

Man benötigt im Grunde nichts weiteres als einen Dropbox-Account und kann dann bereits loslegen. Es ist sehr einfach in drei Schritten erklärt:

  • Eines der Themes laden und entpacken.
  • Ordner entsprechend der Syntax (IRGENDWAS.droppages.com) umbenennen.
  • server1@droppages.com als Shared-User hinzufügen

Nun muss man etwas warten (bei mir waren es ca 45 Min), da der Entwickler alle Seiten noch per Hand freischaltet.

Den Content gestaltet man Anhand der Markup-Syntax. Ansonsten kann man ganz normal HTML benutzen, wobei hier eine Template-Engine zum Einsatz kommt und man z.B. diverse interne Variablen nutzen kann um den Code zu verkürzen bzw. schöner zu gestalten.

Änderungen landen innerhalb weniger Sekunden auf eurer Seite, welche unter http://IRGENDWAS.droppages.com zu erreichen ist.

(Noch) ist leider alles statisch, aber mal ganz ehrlich. Für Leute, die z.B. ihr persönliches Portfolio irgendwo ausgelagert haben ist sowas doch ideal!

So, wo für bezahl ich noch gleich Webspace?

Bekanntlich ist es nicht möglich die Beta von Opera einfach über die Stable drüber zu bügeln, ohne alles neu einrichten zu müssen. Das liegt im Grunde nur daran, dass die Alphas und Betas einen anderen Pfad nutzen als die Stable.

Da mich ein bekannter gefragt hat, wie das denn trotzdem geht, wollt eich das hier kurz beschreiben.

Im Grunde installiert man Opera trotzdem einfach über die Vorversion. Das sollte auf jeder Platform problemlos funktionieren. Habe es nur mit Windows und Mac getestet.

Nach der Installation öffnet man Opera und gibt in die Adressleiste opera:config ein. Unter der Rubrik “User Prefs” muss man nun kleine Änderungen vornehmen.

Kleines Beispiel für “Button directory”

/Users/sascha/Library/Preferences/Opera Preferences Next/buttons/

muss geändert werden zu:

/Users/sascha/Library/Preferences/Opera Preferences/buttons/

Das muss man mit allen anderen Punkten ebenfalls machen. Danach hat man wieder seine gewohnte Konfiguration.

Mir ging dieses Bilder-only-Ding doch zu sehr aufn Geist. Da musste eben was neues her. Durch den Release von ToothPaste-F3 kam mir eine Super Designidee, welche ich nun auch für somegas.de umsetzen musste.

Es gibt noch hier und da ein paar Kleinigkeiten, die ich fixen muss. Zum Beispiel werden aktuell keine Track- / Pingbacks angezeigt, da diese mir das Design zerschossen haben. Fix ich im laufe des Tages.

Ansonsten gibt es glaube nicht wirklich viel zu sagen.

Ich habe mich dran gesetzt und mein ToothPaste endlich mal verschönert. Nachdem es ja bereits (zumindestens aus meiner Sicht) in sachen Programmierung etwas fortgeschrittener war, hab ich nun noch einen draufgesetzt.

Unter der Haube steckt nun das Fat Free Framework. F3 ist ein sehr leichtgewichtiges PHP Framework, was es mir ermöglicht relativ einfach und übersichtlich Seiten zu erstellen.

Bevor ich auch nur irgendwas schreiben. Demo-time!

Für wen das nicht Detailreich genug ist, der hat hier noch mal einen High Res Screenshot

ToothPaste ist nun ebenfalls wesentlich leichtgewichtiger. Ich habe etliche Features rausgenommen (Darum ist es nun auch ein neues Projekt). Die Hauptfeatures sind folgende:

  • Syntax Hilight
  • File Upload
  • Kryptische Links (damit man Links nach Möglichkeit nicht erraten kann)
  • Fancy URLS
  • Noch minimaleres Design
  • Caching

ToothPaste-F3 ist, wie alle anderen Projekte, auf GitHub zu finden. Eine Projektseite folgt in den nächstne Stunden.

Was ich mit dieser Seite zu tun habe? Nicht viel, außer dass ich diese Seite täglich mehrfach besuche und Google schon fast vorziehe, wenn ich nach Tools suche. Nun ist der Caschy ja schon nen recht bekannter Typ in diesem Internet und schießt den Vogel nun vermutlich komplett ab. Zur Feier des 6. Geburtstages seiner Seite haut er dutzende großartige Preise raus.

Unter anderem dabei:

- Apple iPad
- Rasierer
- Digitale Bilderrahmen
- Kaffeemaschinen
- Möbel
- etc …

Abgesehen davon, dass die Seite doch relativ gut besucht wird und vermutlich tausende mitmachen werden, wirkt die Chance evtl. doch mal was zu gewinnen diesmal doch etwas höher. Wer ebenfalls mitmachen will, kann ja mal hier vorbei schauen. Dort findet man alle Preise und die Bedinungen zum mitmachen.

Ich bin heute mit all meinen Projekten von meinem eigenen Mercurial Repository auf Github umgezogen.

Nun, wenn man Github-User ist, wird man schnell feststellen, dass es keine Importfunktion gibt und von Mercurial zu Git schonmal gar nicht. Nachdem ich bereits vor einigen Wochen nach einer Möglichkeit gesucht habe, bin ich doch relativ schnell verzweifelt, weil es einfach nichts gescheites gab. Bis heute!

Ich habe mich erneut auf die Suche gegeben und haben fast-recovery gefunden. Das Pythonscript konvertiert mir relativ flott ein Mercurial Repo zu einem initialisiertem Git Repo. Dort müssen im Grunde nur noch die Dateien hinzugefügt werden und zu Github gepusht werden.

Meine Projekte sind nun also auf meinem Github Profil zu finden und werden auch nur noch dort aktuell gehalten.

Im Laufe des Tages werde ich noch alles dort hin umleiten.

Bevor jemand fragt, schnell und einfach erklärt:


$ mkdir meinProjekt
$ cd meinProjekt
$ git init
$ /pfad/zum/fast-export/hg-fast-export.sh -r /var/projekte/meinHGProjekt git checkout HEAD

Danach sollte man im Output sehen, wie die einzelnen Revisionen konvertiert werden. Letzendlich musste ich nur noch alle Dateien in den Ordner kopieren. Zusätzlich habe ich noch ein “git add *” ausgeführt. Danach: Committen und gut Github pushen. Fertig.